Im Gespräch mit: Peyman Far

Im Gespräch mit: Peyman Far

 

Ein unkomplizierter Macher, der seine kreativen Ideen auch wirklich umsetzt. Außerdem immer bemüht um das Wohlgefühl anderer und immer auf Achse: im Gespräch mit Peyman Far:

Hey, Peyman! Welche Projekte beschäftigen Dich aktuell?
Mein ganzes Leben ist ein Projekt. Ich bin immer auf der Suche nach neuen Herausforderungen. Natürlich gibt es meine bestehenden Projekte, für die ich rund um die Uhr da bin.

Aktuell habe ich zwei Projekte. Neben meiner Stube „Landwehrstüb- chen“ gibt es: Die „Villa Adelheitswert“ in Bad Homburg. Sie wurde für den Kaiser Friedrich in Bad Homburg erbaut. Zusammen mit der Geschäftsführerin Frau Nik von der A.D.E.L. GmbH & Co. KG bin ich für die Veranstaltungen und das Catering der Villa zuständig. Zukünftig planen wir viele großartige Veranstaltungen. Wir werden Räumlichkeiten und Esskultur zu einem neuen Erlebnis für Firmen und Privatleute machen, bei dem wir Kunst, Kultur und Kulinarik verbinden!

Das „Roomkitchen“ ist ein Food-Event, bei dem ich mit keinem Geringeren als mit dem Chefkoch „Rashcook“ zusammenarbeite. Was mit einem Pilotprojekt begann, hat sich jetzt als richtige Geschäftsidee entwickelt. Mittlerweile kochen wir nicht nur zusammen auf unseren Events, sondern bekommen auch Anfragen von Firmen oder werden sogar in anderen Städten gebucht, um dort ebenfalls ein Roomkitchen zu veranstalten oder für eine Firma privat vor Ort zu kochen.

Was ist eigentlich „Roomkitchen“?
Das Konzept: bei „Roomkitchen“ geht es um die 5 Sinne. Wir versuchen mit unseren diversen Locations, in denen wir kochen, unseren Gästen ein Abend zu bieten, den sie nicht in einem Restaurant bekommen. Eine neue Art von Genuss. Das Augenmerk liegt natürlich auf dem Essen. Wir mixen die japanische mit der persischen Küche und hauen noch ne Prise Kreuzkümmel rein und räuchern das Ganze oder wir nehmen uns Gerichte aus der französischen Küche und mixen sie mit der Indischen. Wenn ich unsere Kochrichtung beschreiben müsste, würde ich sie #Räuchersalz&Kreuzkümmel nennen (lacht). Man könnte sagen, wir sind wie Indiana Jones, der auf der Suche nach dem verlorenen Schatz ist. Nur sind wir nicht auf der Suche nach einem Schatz, sondern dem perfekten Abend für unsere Gäste.

Was ist das Beste an Deiner Arbeit?
Die Zufriedenheit und das Ankommen in den Gesichtern meiner Gäste zu sehen. Ich liebe es, in meiner Stube zu stehen, mich mit den Gästen auszutauschen und eine schöne Zeit zu verbringen. Es kommt nicht nur aufs Essen an, man muss die Gäste abholen können und am Ende ein zufriedenes Lächeln in die Gesichter der Gäste zaubern. Gelingt mir das, bin ich mit mir und meinem Team zufrieden.

Womit verbringst Du die meiste Zeit?
Die meiste Zeit sitze ich vor dem Rechner auf der Suche nach neuen und spannenden Rezepten, die ich verfeinern kann, oder ich bin in der Küche am Brutzeln. Die Ideen entstehen bei mir komischerweise erst dann, wenn ich bereits mitten in einem Event bin.

Woher bekommst Du deine Energie?
Ich versuche, mich mit Sportfit zu halten. Im Sommer liebe ich es, mein Surfbrett zu nehmen und zum Sonnenaufgang oder Untergang auf dem Main zu paddeln, auch wenn es nicht erlaubt ist. Etwas Nervenkitzel schadet nie. #lebenamlimit

Worauf bist Du stolz? Auf das, was Du geschafft hast?
Natürlich bin ich stolz auf mich. Aber im Prinzip bin ich ja nur ein Mensch, der seinen Trieben nachgeht. Ich bin stolz auf meine Gäste, die mich unterstützen und mir ermöglichen, meine Ziele zu erreichen. Außerdem auf meine Partner und Mitarbeiter, die mir ihr Vertrauen schenken und mein Rücken stärken.

Muss man immer gewinnen?
Im Leben geht es nicht nur ums Gewinnen. Jeder, der verliert, gewinnt auch was dazu!!!

Im Leben geht es nicht nur ums Gewinnen. Jeder, der verliert, gewinnt auch was dazu!!!

Womit kann man Dir ein Leuchten in die Augen zaubern?
Meine Schwester ist das größte Leuchten in meinen Augen... Ich blicke zu ihr hinauf und bin mega stolz auf sie.

Welche Begegnung hat Dein Leben verändert?
Viele Begegnungen. Die Gastronomie hat mich natürlich verändert, die Modewelt hat mich aber auch geprägt. Jeder Tag verändert dich!

Glaubst Du an Wunder?
Jeder Tag in meinem Leben ist ein Wunder... Ich erlebe fast jeden Tag etwas. Ob es jetzt etwas Gutes oder Schlechtes ist. Es kommt darauf an, wie man damit umgeht!

Du hast eine halbe Stunde Zeit. Welche Location steuerst Du für einen Kaffee an?
„Espresso“-Jungs und „Bar Ohne Namen“. Eigentlich trinke ich keinen Kaffee, aber das Ambiente bei beiden Locations und die Menschen, die man vor Ort trifft, sind einen Besuch wert.

Wo ist Dein liebster Ort?
Im Landwehrstübchen, auf dem Wasser, im Wald.

Was ist Dein wichtigster Ratschlag?
#slowlycatchthemonkey

Danke, Peyman, für das Gespräch! Wir sind gespannt, was Du Dir als Nächstes einfallen lässt!



Die großartigen Fotos für dieses Interview hat Claudia gemacht.

 
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