Höchst schönes selbst drucken

Höchst schönes selbst drucken

 

Wir lieben Papier und den Duft von Print!
Ein kurzer spontaner Besuch im Showroom am Markttag in Höchst reichte aus um sich in die Optik und Haptik der Höchst*schön-Produkte zu verlieben. Und die Aussicht, bei der Erstellung mitzumachen, machte die Entscheidung klar: wir wollen unsere nächste Drucksache für esistfreitag dort in einem Workshop selbst herstellen!

Der kleine Raum der Druckwerkstatt ist mit unzähligen Holzschubladen gefüllt. Klar, denn für jede Schriftart und –größe benötigt es einen ganzen Satz Buchstaben. Erstmal muss man also stichprobenartig an Schubkästen ziehen und Schriftarten entdecken.

Nach Marcus Bonszkowskis Einführung ging es los. Den Winkelhaken in der linken Hand begannen wir erst einmal mit dem Zusammensammeln der nötigen Buchstaben und Leerstellen unseres Textes. Das war noch nicht so schwer. Wobei der Winkelhaken selbst bei unseren Minibuchstaben und kurzen Zeilen schnell deutlich schwerer wurde, bleischwer eben.

Rüber damit ins Satzschiff, den Rahmen, der dann in die Druckmaschine eingespannt werden soll. Jetzt geht es los mit dem Rechnen.
Unser Vokabular wurde im Laufe der sieben Stunden Workshop um einige feine Wörter bereichert: Cicero, Regletten, Halbgeviert, Spatium. Alles nötig, um den Raum um die Schrift zu strukturieren und auszufüllen. Nach dem Auffüllen wurde am Satzschiff gerüttelt, um zu schauen ob und wo es wackelt. Dann: es wackelt. Also Buchstaben herausoperieren. Wieder auffüllen, gleichmäßig: wieder neu rechnen. Sitzt alles? Die ersten Fehlerchen entdecken und ausgleichen. Rütteln. Ausgleichen, mit immer kleineren Metallblättchen - hauchdünnen.

Dann endlich zur Druckmaschine. Etwas Farbe auf den Farbteller spachteln, die Walzen mit einem schönen Schmatzen die Farbe verteilen lassen. Es riecht nach Drucken. Papier einlegen. Den Hebel herunterdrücken. Und dann kommt der spannende Moment: wie wird das Druckergebnis aussehen?

Schön sieht es aus! Höchst schön! Ganz anders als normal gedruckt, hochwertiger. Eine leichte Prägung ist zu erkennen und dazu die charakteristischen kleinen Unregelmäßigkeiten in der Druckfarbe. Jede Karte sieht ein klein wenig anders aus, mal ist ein "e" fetter, mal die Abtrennungslinie satter, ein "s" etwas fein geraten.

Geduld muss man mitbringen. Der „kann man nicht einfach schnell….“-Reflex ist aus Gewohnheit immer dabei. Nein, man kann nicht einfach mal schnell etwas ausbessern, eine Leerstelle einfügen, die Schriftgröße ändern.

Das Ergebnis ist nicht nur wunderschön, es macht nach all dem Getüftel auch wirklich stolz.

Immer wieder haben wir die Zwischenergebnisse durch den Raum getragen und liebevoll angelächelt. Der Bezug zum Selbstgesetzten ist soviel größer als beim üblichen Rumklicken am Rechner. Jede Karte ist ein Unikat.

Marcus Bonszkowski und Tanja Huckenbeck lieben was sie tun und stecken damit Besucher und Workshopteilnehmer schon in den ersten Minuten an. Sie haben außerdem eine Engelsgeduld im Erklären und haben zur Auflockerung und Aufmunterung viele amüsante Druckanekdoten auf Lager.

Wir kommen wieder!

Wenn ihr euch für schöne Prints interessiert, sprecht die beiden gern mal an oder besucht sie im Showroom. Ihr werdet Drucksachen anschließend jedenfalls mit anderen Augen sehen!


Höchst*schön

Leunastraße 34
65929 Frankfurt-Höchst
0172/7414535
0151/27532263

Showroom:

Höchster Markt 5
65929 Frankfurt-Höchst

Di, Fr, Sa: 10 bis 13 Uhr

www.hoechst-schoen.de

 
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