Eine Stadt zeigt sich. Offen.

Eine Stadt zeigt sich. Offen.

 

Wir sind ja sowieso immer neugierig, wie Menschen in Frankfurt und Offenbach wohnen bzw. leben... Das Ergebnis sehr ihr ja immer wieder hier.

Am  kommenden Wochenende (9./10. Juni) macht das Stadtfestival "Eine Stadt zeigt sich. Offen"  eben das sozusagen live möglich: über 40 ausgewählte Gastgeber und Gastgeberinnen lassen Gäste in ihre Wohnungen und erzählen von sich und ihrem Leben. Jeder kann hier Gast sein, eine Anmeldung genügt. Ein sehr tolles Kooperationsprojekt des Deutschen Architekturmuseums (DAM), dem Amt für Arbeitsförderung, Statistik und Integration der Stadt Offenbach und dem Amt für multikulturelle Angelegenheiten der Stadt Frankfurt! Das Projekt wird konzipiert und realisiert von unseren Freunden vom Urban Media Project. Maßgeblich finanziert wird es durch das Programm "WIR - Wegweisende Integrationsansätze Realisieren" vom Land Hessen.

Eine kleine Auswahl der Gastgeber, die noch mehr Neugier weckt, seht Ihr in diesem Beitrag. Alle weitern Infos findet Ihr hier: www.offen.city

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Dhara: Berlin kann jeder - Frankfurt geht immer

Die gebürtige Berlinerin hat in Frankfurt ihren besten Freund gefunden, denn die Stadt half ihr gebrochenes Herz zu heilen. Dhara sprüht vor Energie und Lebenslust und sieht sich selbst als ihr größtes Projekt - man sollte immer an sich arbeiten und sich kleine Oasen schaffen. Heimat ist ihr kleines Nest, aber häufig auch eine sinnliche Erfahrung - Gerüche, Geschmäcker und Bilder, die große Bedeutung haben.

 


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Fritz & Nikolai: Nur Rotlicht, Blaulicht, Neonlicht?


Seit knapp 2 Jahren leben die beiden an der Grenze von Gallus und Bahnhofsviertel. Fritz, der zuerst Richtung Rhein-Main zog, war gleich Feuer und Flamme für die Stadt, Nikolai musste erst mit ihr warm werden. Mittlerweile ist das Paar aber gemeinsam in Frankfurt angekommen. Beide haben Zwischenstation in Osteuropa gemacht, sind sich aber erst am Bodensee begegnet. Viel Herumgekommen - vom Süden, in die Mitte und beide mit einem Faible für den Osten – ist für Fritz und Nikolai Heimat kein Ort, sondern ein Gefühl!


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Quartier am Weimarfloss: Familien-WG im Grünen

Nicht nur eine Tür, sondern gleich vier öffnen sich in der Ginnheimer Wohnanlage am Weimarfloss, denn hier wird Gemeinschaft gelebt. Unter den vielen Familien sind am Spiel- und Brunnenplatz enge Freundschaften entstanden und so verstehen sich Norbert, Andrea, Andreas, Irem, Stefan und Astrid eher als erweiterte WG denn als Nachbarn. Da war es nur selbstverständlich, dass alle gemeinsam Gastgeber für OFFEN sein möchten: vier Wohnungen, vier Familien, eine Gemeinschaft.
 


Manuela: Bühnenreifes Wohnen im Vintagestil

Extravagant, farbenfroh, antik, handgemacht, eine beeindruckende Inszenierung - so lebt Manuela mit ihren Kindern, aber sonst bleibt sie lieber im Hintergrund und überlässt die große Bühne gerne anderen! Sie ist eine Macherin und liebt Kunst in jeglicher Form, insbesondere die alte Handwerkskunst der Wattefiguren!

Vintage dominiert ihr Leben und ihre Einrichtung - alles ist aufeinander abgestimmt, aber es sind häufig die kleinen Dinge, die sie begeistern und die sie wie kleine Schätze bei ihren zahllosen Umzügen bewahrt hat. Betritt man ihre Wohnung im Nordend, gleicht der Besuch einer Zeitreise durch das 20. Jahrhundert.


 
 
Dreimal Frankfurter Kunst

Dreimal Frankfurter Kunst

Der Frankfurter Mai 2018 in Bildern

Der Frankfurter Mai 2018 in Bildern