Neu in der Altstadt: Das Tachelesz Café und Bistro

Neu in der Altstadt: Das Tachelesz Café und Bistro

 

Juhuuu wieder ein neues Café in Frankfurt! Diesmal allerdings in der Altstadt, direkt am Paulsplatz. Wir haben uns das Café Tachelesz mal genauer angeschaut und ein bisschen mit der Inhaberin Isabella Sztulman geplaudert.

Das Café Tachelesz hat eine traditionsreiche Geschichte, denn unter anderem Namen und mit einem anderen Look gab es genau in der selben Location zuvor das Stern Café der Röstereifamilie Wissmüller, das von Isabellas Mutter gegründet wurde.

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Nachdem sie mit ihrem Studium fertig war, führte sie fünf Jahre lang das Stern Café mit altem Konzept. Zeitgleich mit dem Auslaufen des Mietvertrags kam für Isabella der Punkt an dem sie sich entscheiden musste: Soll es genauso weitergehen oder verändere ich etwas?

"Ich habe mich dann dazu entschlossen, mein eigenes Baby großzuziehen und meine Vision zu verwirklichen.", erzählt uns Isabella mit einem Lächeln auf dem Gesicht. "Ich kannte die Lage und die Kunden schon und hatte ein tolles Team." Die perfekten Voraussetzungen um den Schritt zum eigenen Café zu wagen.

Nach einem zwei Monate langen Umbau war es dann endlich soweit. Letzte Woche Freitag (17. Mai) öffnete das Café Tachelesz still und heimlich seine Türen.

So soft wie Isabella sich das Opening vorgestellt hat war es allerdings gar nicht, denn die ersten Gäste haben schon vor der Eröffnung vor dem Café gestanden und nach Sitzplätzen gefragt und konnten vor lauter Neugier gar nicht mehr warten. Eine sehr positive Reaktion, auf die die Röstereitochter auch gehofft hatte.

Insgesamt gibt es im Café Tachelesz Platz für circa 145 Gäste, denn es verteilt sich auf verschiedene Ebenen. Das Erdgeschoss, das Obergeschoss und die Terrasse auf dem Paulsplatz.

Ein Café für alle Generationen.

Das besondere am Café Tacheles ist die sehr gemischte Zielgruppe, die dort ein und aus geht. Denn viele Stammgäste des Stern Café freuen sich über die Wiedereröffnung und gleichzeitig kommen durch das andere Konzept auch viele neue Gäste auf einen Kaffee und ein Stück Kuchen vorbei. Das Café ist kinderfreundlich und alle Generationen sind dort willkommen.

Bei Kaffee und Kuchen muss es aber nicht bleiben, denn im Café Tachelesz gibt es auch verschiedene kalte und warme Getränke, Frühstück, Mittagstisch, Salate und Gebäck. Die Karte soll aber in den nächsten Wochen noch erweitert werden.

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Alle Gerichte sind vegetarische und teilweise auch vegan, denn Isabella ist seit sie fünf Jahre alt ist Vegetarierin aus Überzeugung. Allerdings wollte sie nicht das typische "Veggie-Konzept" verfolgen, deswegen ist alles so gestaltet, dass man beim ersten Blick auf die Karte mit den wirklich lecker klingenden Gerichten gar nicht bemerkt, ob darin Fleisch enthalten ist oder nicht.

Simpel, freundlich und mit Persönlichkeit.

Natürlich haben wir es uns nicht entgehen lassen, zu fragen, was es mit dem Namen des Cafés auf sich hat. Denn ein wenig ungewöhnlich ist der Name ja schon.

Isabella hat dafür aber eine ganz simple Antwort parat. Café Tachelesz lehnt sich an das Sprichwort "Tacheles reden" an, was soviel bedeutet wie "Klartext". Das passe besonders gut zu ihrem Charakter und ihrer Art. Mit dem "sz" am Ende hat sie dem Café noch eine persönliche Note verliehen, denn ihr Nachname Sztulman beginnt mit diesen beiden Buchstaben.

Wir haben uns bei Isabella und ihrem Team Tachelesz sehr wohlgefühlt und wünschen ihr weiterhin ganz viel Spaß und Freude an ihrem eigenen Café.


Tachelesz Café & Bistro

Neue Kräme 12
Altstadt

@tacheleszfrankfurt

 
 
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