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Es ist Wein:
Freitag, 16 Uhr


Häh, wieso macht ihr jetzt auch noch Wein? Die Antwort ist ganz einfach: weil wir das noch nie gemacht haben. esistfreitag, das ist ja nicht nur der Name der Agentur hinter “Frankfurt du bist so wunderbar”. Freitage sind einfach besonders.

Für uns sogar doppelt. Die letzte Mail ist raus, der letzte Call ist durch. Einmal die Woche ab 16 Uhr lassen wir Agenturleben Agenturleben sein und nehmen uns Raum und Zeit für die anderen wichtigen Dinge: zusammensein, plaudern, lachen, ausprobieren. Zum Beispiel Wein. Deswegen heißt der eben: Freitag, 16 Uhr. Die Bank auf dem Etikett ist – zumindest in der wärmeren Jahreshälfte – Zentrum unseres Zusammenseins, einfach draußen vor dem Urban Space. 

Unser weißer Müller-Thurgau kommt aus Rheinhessen, genauer gesagt aus Flörsheim-Dalsheim. Noch genauer: vom Weingut Engel, einem Familienbetrieb. Natürlich wollten wir nicht irgendeinen Wein einfach abgefüllt hingestellt bekommen, dafür sind wir auch viel zu neugierig. Also ab nach Flörsheim-Dalsheim!

Aus der Naturidylle in die Stadt

Albrecht, Techniker für Weinbau und Oenologie und Jungwinzer, empfängt uns im Hof. Im wunderschön verwunschen Garten hinter der Gutsschänke trinken wir den Wein das erste Mal direkt aus der von uns designten Flasche. Wie er schmeckt? Trocken. Wild und weich. Eben nach Freitag 16 Uhr.

Wir als immerhin mittlerweile halbe Kenner würden außerdem sagen: Er schmeckt gefährlich. Denn er trinkt sich sehr leicht. Und er passt eben zu allem: Pommes, Tapas, who cares. Ihm schmeckt alles.

Eine Runde durch die Weinberge und die Weinkeller lässt sich Albrecht nicht nehmen. Und wir uns sowieso nicht! Wir begutachten die Trauben am Frauenberg und klettern in die Tiefe der Keller, wo die vielen Stahl- und Holzfässer sehnsüchtig auf die diesjährige Ernte warten. Albrecht erklärt uns geduldig alle Abläufe und Besonderheiten und steckt uns schnell an mit seiner Begeisterung für das flüssige Glück! 

Seit 1673 wird von der Familie Engel hier Weinbau betrieben. Hier packt übrigens weiterhin die ganze Familie quer durch die Generationen an. Tante Rina zum Beispiel hatte letztes Jahr ihr 80. Traubenlese-Jubiläum. Albrecht bewirtschaftet seine Anbauflächen umweltschonend, also mit „so viel Weinbehandlung wie nötig und so wenig wie möglich.“ Neben dem Müller-Thurgau werden unter anderem noch Riesling, Silvaner, Weißburgunder und Scheurebe und die Rotweinsorten Spätburgunder und Schwarzriesling angebaut.

Warum überhaupt ein Müller-Thurgau? Weil er uns schmeckte. Und: weil wir Underdogs mögen. Der Müller-Thurgau hat seine Vorherrschaft in den Neunzigern an den Riesling abgegeben, erlebt aber gerade ein Revival. Wenn nicht, sorgen wir dafür. 

Das perfekte Geschenk

Ist es Freitag, 16 Uhr? Vielleicht. Im Glas funkelt jedenfalls ein breites Grinsen. Und Ihr könnt dieses Freitagsgefühl zum Trinken verschenken!

Wann auch immer dann Euer Freitag, 16 Uhr ist. Oder wo Eure rote Bank steht: Lasst es Euch schmecken! 

Vor Ort:
– bei esistfreitag im Urban Space: Fahrgasse 26, Innenstadt
– bei Liebesdienste, Oeder Weg 59
– bei Kaufhaus im Ort, Markt 30 (ausverkauft!)


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