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Schon immer da: Das Bürstenhaus

Es gibt sie, diese Läden, die schon immer da sind. An denen man seit Jahren oder gar Jahrzehnten vorbeiläuft und sich fragt: was gibt es dort eigentlich? Und wie kann sich der Laden bis heute halten?

Das Bürstenhaus ist genau so ein Traditionsgeschäft. Jahrzehntelang befand es sich in der Stiftsstraße, vor sechs Jahren zog Angelika Kleine mit ihrem Laden in die Töngesgasse. Hier gibt es Bürsten aller (!) Art.

Viele Bürsten werden in Handarbeit von Bürstenmachern hergestellt. Für wirklich jeden Bedarf gibt es etwas mit Borsten zu kaufen: Rasierpinsel, Schrankbesen, Handfeger, Spül-, Zahn-, Haar- und Hutbürsten finden sich in dem kleinen Geschäft in hoher Qualität. Oder braucht ihr vielleicht eine Fußmatte nach Maß?

Selbst wenn Bürsten bisher nicht im Zentrum Eures Interesses waren: das könnte sich hier ändern. Der Bürstenladen ist ein Erlebnis für die Sinne: Es duftet nach Seife, man streicht durch weichste Federn und kratzige Borsten und rätselt über Bürstenformen und -funktionen.

Frau Kleine erklärt gern und sehr freundlich, so dass jedes bürstenbetreffende Problem gelöst wird.

Über das Schuhbürstenset in Römerform haben wir geschmunzelt. Ein sehr kreativer Frankfurter Bürsteneinfall, der bei einem lustigen Schobbeabend kam; ein edel-lustiges Haushaltsgeschenk für die Frankfurter, die schon alles haben.


Bürstenhaus
Töngesgasse 27
60311 Frankfurt-Innenstadt
www.buerstenhaus.de

CategoriesAllgemein
Vicky

Mitgründerin. Eigentlich Musikerin, daher eine große Liebe für Strukturen. Pedantisch, neugierig und Handcremesüchtig. Hört und sieht alles, lässt es sich aber nicht anmerken. Immer hungrig. Mag an Frankfurt die Kontraste und die Echtheit, nur ist es ihr zu weit weg vom Meer.