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Nicht weniger wunderbar: Ein Tag in Köln

Wo beginnt man einen Tag im wunderbaren Köln? Selbstverständlich am Dom, dem Treffpunkt schlechthin. Wir werden heute in Teil 3 unseres NRW-Trips von hier aus mit Euch Kölns Innenstadt, Ehrenfeld und das Belgische Viertel erkunden.

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Uns interessiert das heutige, moderne Köln ebenso wie das historische, daher ist ein TimeRide-Ausflug für den Start in den entdeckungsreichen Tag genau das Richtige. Mit VR-Brillen ausgestattet wandeln wir also durch die Kölner Altstadt und tauchen an bestimmten Orten immer wieder in die nähere oder fernere Vergangenheit ein. 

www.timeride.de/koeln

Auf Muralenteckungen in Ehrenfeld

An heißen Tagen ist ein Fahrrad ein besseres Fortbewegungsmittel und so leihen wir uns direkt am Hauptbahnhof welche aus. Mit dem Ziel Ehrenfeld fahren wir los. Vorbei am Mediapark in der Neustadt-Nord beginnt nach dem Grüngürtel auch schon Ehrenfeld. Nahe der S-Bahnhaltestelle ist das LiteraturCafé „Goldmund“ ein schöner Stopp. Der große Biergarten direkt vor der Hochbahntrasse ist ein zugleich sehr urbaner und entspannter Ort. Gegenüber sorgt das „Eisfeld“ für die leckere Abkühlung danach. Die vielen Graffitis der Wand stimmen uns schon auf unser nächstes Thema ein.

www.goldmundkoeln.de

Denn wofür Ehrenfeld ja unter anderem bekannt ist, ist Streetart, vor allem in Form von großen Murals. Diese sind nicht nur, aber vor allem im Areal um den Heliosturm zu finden. Wir treffen Margrit Miebach am Bürgerzentrum Ehrenfeld in der Venloer Straße. Wenn jemand sich mit Street Art auskennt, dann die Mitinitiatorin des CityLeaks Urban Art Festivals! (Dieses Festival für zeitgenössische urbane Kunst und Kultur findet seit 2011 alle zwei Jahre in Köln statt.

www.cityleaks-festival.de

Wir begegnen an der Wand des Bürgerzentrums zuerst einem alten Bekannten aus Frankfurt: Herakut. Eins der beliebtesten Murals des Duos, das mittlerweile in Berlin lebt, war das „There Is Something Better Than Perfection“ in der Nähe des Eschenheimer Turms. Erinnert Ihr Euch noch daran? 

Margit führt uns anschließend zum gehäuteten Hasen von ROA, einem Streetart-Künstler aus Gent. Er war 2011 Gast beim City Leaks Urban Art Festival Köln 2011. Dass dieses Werk unter den Anwohnern für einige Diskussion sorgte, können wir uns gut vorstellen…

Weiter geht es durch die Heliosstraße und die Lichtstraße. Wir betrachten die riesigen bunten Werke, unteren anderem von RIPO und Interesni Kazki. Noch viele Murals und andere Werke gäbe es hier und in Mühlheim zu finden, aber wir haben noch das belgische Viertel auf unserem Plan für heute und freuen uns daher auf eine weitere Tour zu einem anderen Zeitpunkt. Bis dahin gibt es bestimmt schon wieder viel mehr weitere kleine und große Street Art zu entdecken!

Im Siebten Himmel im Belgischen Viertel

Das Belgische Viertel westlich der Innenstadt ist eins der beliebtesten in Köln. Es liegt in der westlichen Innenstadt. In den Straßen, die nach Belgischen Städten und Regionen benannt sind, reihen sich Altbauten, Cafés und Boutiquen aneinander.

Einer der schönsten Läden des Belgischen Viertels liegt in der Brüsseler Straße. Der Buchladen und Concept Store „Siebter Himmel“, zu erkennen an dem wunderbar geschwungenen Schild, wirkt recht unscheinbar schmal, ragt aber tief in die Häuserzeile hinein und bietet so viel Raum für Schönes. Die Auswahl an Büchern ist auf 5.700 vorrätige Titel reduziert. Die Auswahl wurde, so erzählt es Geschäftsführerin Ines Reissaus, in den letzen sieben Jahren durch viele Kundenbefragungen entwickelt.


Herzstück des Ladens ist die Empfehlungswand, bei der Mitarbeiter ein paar ihrer Lieblingswerke empfehlen. Neben Büchern gibt es etwas Papeterie, Wohn- und Modeaccessoires wie Taschen, Geschirr und Kerzen. Das gesamte Sortiment ist sehr sorgfältig zusammengestellt. Die Kunden im „Siebter Himmel“ sind deutlich jünger als bei anderen Buchhandlungen, rund 60% sind unter 40 Jahre alt. Sie stehen repräsentativ für das Viertel, in dem viele Studenten und junge Familien wohnen. Wir befinden uns offensichtlich genau in der Zielgruppe, denn wir wollen gar nicht wieder gehen. Anderseits wartet da ja noch das ganze kreative Viertel auf unsere Erkundungen…

Das „Look“, ein Concept Store direkt nebenan ist ebenso einen Besuch wert wie der DIY- und Interieur-Shop „Things we like“.

Ein pastellfarbener Mädchen-Himmel ist die „Boutique Belgique“, das „Schee“ ein Interieur-Traum mit Prints und Wohnaccessoires. Hinter „Ohhh de Cologne“ auf der Spichernstraße steckt ein auf besondere Düfte und Beautymarken spezialisierter Concept Store.

Die Zimmerpflanzen-Nerds unter uns finden ihr Paradies beim „Herbarium“ und gegenüber im „Goldregen“.

Gut, dass wir mit dem Fahrrad unterwegs sind und uns etwas beschränken müssen in unserem Shoppingswahn, der in diesem Viertel wirklich viel zu leicht einsetzt!

Siebter Himmel: @siebterhimmel
Look! Concept Store: www.look-conzept.de
Things We Like: @thingswelike.shop
Schee: @scheeshop
Boutique Belgique: www.boutique-belgique.de
Ohhh de Cologne: www.ohhhdecologne.com
Herbarium: @herbarium.cologne
Goldregen: @goldregenfloraldesign

Wird man hier beim Bummeln hungrig, ist die nächste kulinarische Besonderheit jeweils auch nicht weit. Wer sich für eine Pause zwischen Café, Bar oder Eiscafé nicht entscheiden kann, findet im „Salon Schmitz“ nebeneinander alles davon. Sehr zu empfehlen ist außerdem „Tigermilch Kitchen“, ein sehr gutes peruanisches Restaurant in der Brüsseler Straße.


Salon Schmitz: www.salonschmitz.com
Tigermilch Kitchen: @tigermilch.kitchen

Der perfekte Ausklang: Essen mit Blick über die Boutique Belgique

Für ein Abendessen können wir nur dringend einen Besuch im „Neni“ empfehlen. Das beliebte israelische Restaurant hat mittlerweile Lokale in Wien, Berlin, Hamburg, München, Zürich und Tel Aviv. Und eben in Köln!

Das „Neni“ befindet sich im ebenfalls sehr sehenswerten 25hours „The Circle“. Unten in der großen ehemaligen Schalterhalle einer Versicherung wurden Shops, Café und ein Co-Working-Space eingebaut. Zwischen Retrostyle und Futurismus lassen sich im ganzen Haus viele Details entdecken. Die Zimmer sind auch wirklich hübsch.

Im 8. Stock lassen wir diesen vollen wunderbar vollgepackten Tag mit Blick auf Köln lecker ausklingen.

www.25hours-hotels.com/hotels/koeln/the-circle

Diese Stadt ist Frankfurt so nah und so voller Entdeckungen, dass wir uns fragen, wieso wir nicht ständig an den Wochenenden herfahren. Aber das werden wir ab jetzt!

DIESER BEITRAG IST IN KOOPERATION MIT NRW TOURISMUS ENTSTANDEN.
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Vicky

Mitgründerin. Eigentlich Musikerin, daher eine große Liebe für Strukturen. Pedantisch, neugierig und Handcremesüchtig. Hört und sieht alles, lässt es sich aber nicht anmerken. Immer hungrig. Mag an Frankfurt die Kontraste und die Echtheit, nur ist es ihr zu weit weg vom Meer.